Das Einfamilienhaus ist die beliebteste Wohnform der Deutschen. Bundesweit gibt es 16 Millionen davon, und ein großer Teil dieser Häuser ist untergenutzt. Es sind Zimmer frei – und gleichzeitig fehlt es an Wohnraum. In einem Entwurfsstudio wurden am Beispiel von vier Häusern in Göttingen verschiedene Strategien erarbeitet, wie die freien Zimmer sich zum verdichteten Wohnen nutzen ließen - ausgehend von den Anforderungen und Wünschen der Eigentümer*innen und unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten. Die Studierenden formulierten konkrete Ideen und Ansatzpunkte für neue Nutzungskonstellationen, für bauliche Veränderungen und für kommunales Handeln.Die Ausstellung wurde sowohl im Stadtteil Weende Nord als auch im Neuen Rathaus Göttingen präsentiert. Die Ausstellungsgestaltung entstand im Rahmen eines Wahlpflichtfaches.
Zur Finissage am 28.04.2025 fand im Ratssaal der Stadt Göttingen ein Symposium mit wissenschaftlichen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion statt.





