Im Rahmen eines Wettbewerbs der Joanes-Stiftung wurde ein Entwurf gesucht, der Wohnungen mit einem sehr hohen Qualitätsanspruch mit Blick auf vielfältiges und teilweise gemeinschaftliches Wohnen, aber auch Bezahlbarkeit mit einem Supermarkt mit all seinen logistischen Anforderungen verbindet. Die Arbeit löst diese Aufgabe durch drei einander zugewandte, von einer gemeinsamen Ebene aus erschlossene Baukörper in Holzskelettbauweise, die bei relativer Kompaktheit und Dichte eine große Bandbreite an Wohnungstypen anbieten. Das Erdgeschoss ist durch den Treppenaufgang und eine „dicke Wand“ mit gewerblichen und gemeinschaftlichen Nutzungen lebendig. Bereichert wurde die Arbeit am Entwurf durch Fachvorträge zu Befahrbarkeit, Konstruktion und gemeinschaftlichem Wohnen sowie durch eine inspirierende Exkursion mit Führungen durch verschiedene Wohnbauten in Zürich.



