Weiler sind typische und prägende Elemente der Kulturlandschaft in der Schweiz, ihr primärer Zweck der Landwirtschaft verliert aber immer mehr an Kraft. Wie können die baukulturellen Qualitäten der gewachsenen Struktur nicht nur erhalten, sondern auch für die Zukunft angepasst werden? Wir möchten dieses Semester nutzen um freudvoll und kreativ an die Verdichtung im Weiler heranzugehen. Der historische Kontext bietet uns hierbei vielerlei Hilfestellung; Wir analysieren das Ortsbild, die Aussenräume, Baumbestände, das denkmalgeschützte Wasserschloss, Haupt-und Nebengebäude auf deren Bauweise und Materialierung, deren Ausdruck und erarbeiten mit der Nutzung eines Seminarzentrums eine innere Verdichtung des Ortes Hagenwil. Der Weiler Hagenwil ist Teil einer Moränenlandschaft, welche früher weit ausgedehnte Moore besass, von welchen heute noch zwei Moore übriggeblieben sind (Hudelmoos und Heldswiler). Im Weiler soll getagt und getanzt werden. Ein Umbau, Neubau oder Erweiterung schafft Raum für Seminargäste und die Dorfbewohnern einen Tanzsaal. Das Raumprogramm ist dabei sinnfällig mit den vorhandenen Strukturen und Angeboten im Weiler zu verteilen.




